Malediven Reisezeit – wann lohnt sich die Reise wirklich?

Eine der häufigsten Fragen vor einer Malediven-Reise: Wann soll ich fahren? Die Antwort ist komplizierter als gedacht, denn die Malediven erstrecken sich über mehr als 800 Kilometer von Nord nach Süd, und das Wetter kann sich je nach Atoll deutlich unterscheiden.

November bis April – die klassische Hauptsaison

Diese Monate gelten als die verlässlichsten. Der Nordost-Monsun bringt wenig Regen, viel Sonne und ruhige See. Preise sind höher, die Resorts voller. Wer zu Weihnachten oder Silvester bucht, zahlt oft das Doppelte normaler Preise. Frühzeitig buchen lohnt sich hier besonders.

Das Wasser ist in dieser Zeit besonders klar, was für Taucher und Schnorchler ideal ist.

Mai bis Oktober – unterschätzte Nebensaison

Der Südwest-Monsun klingt abschreckender als er ist. Ja, es gibt mehr Regen und einzelne stürmische Tage. Aber zwischen den Schauern scheint oft die Sonne, die Temperaturen sind ähnlich warm und die Preise deutlich niedriger. Wer flexibel ist, findet in dieser Zeit bessere Angebote und weniger volle Strände.

Für das südliche Addu-Atoll gilt übrigens, dass die Wettermuster etwas von denen weiter nördlich abweichen, da das Atoll als einziges der Malediven südlich des Äquators liegt.

Was zu welcher Zeit besonders lohnt

Wer Mantarochen sehen will, sollte die lokale Saison seines Atolls kennen. Im Addu-Atoll sind Mantas vor allem von November bis April gut zu beobachten. Walhaie tauchen im Süden ebenfalls zu bestimmten Zeiten auf. Das Tauchen auf Wracks wie der British Loyalty vor Canareef ist das ganze Jahr möglich.

Familien fahren am besten zwischen Januar und März, wenn das Wetter am verlässlichsten ist und die Kinder sicher im Wasser spielen können.