Malediven Reisetipps

Malediven – was du vor der Reise wirklich wissen solltest
Die Malediven stehen auf fast jeder Traumliste. Türkisblaues Wasser, weiße Sandstrände, Bungalows über dem Meer. Das Bild kennt jeder. Wir, Olga und Andreas, Reisejournalisten aus Dresden, haben uns lange gefragt, ob hinter dieser Postkarte auch das steckt, was sie verspricht. Die Antwort ist ja – aber nur, wenn man weiß, wohin man fährt.
Genau deshalb stellen wir euch hier das Canareef Resort im Addu-Atoll vor, das Resort, das uns auf unserer Reise in den südlichsten Zipfel der Malediven überzeugt hat. Bevor wir aber ins Detail gehen, ein paar grundlegende Dinge, die jeder wissen sollte, bevor er überhaupt bucht.
Was die Malediven wirklich sind
Der Inselstaat im Indischen Ozean besteht aus über 1.200 Inseln, verteilt über 26 natürliche Atolle. Nur rund 200 sind bewohnt, knapp 160 werden als Touristenresorts betrieben. Die Inseln sind flach, kein Punkt liegt höher als drei Meter über dem Meeresspiegel. Das macht die Malediven zu einem der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Staaten der Welt. Wer hierher reist, sieht etwas, das es in dieser Form möglicherweise nicht mehr lange gibt.
Die Hauptinsel Malé mit rund 230.000 Einwohnern auf gerade mal zwei Quadratkilometern ist dabei ein Kontrast, der größer kaum sein könnte zu dem, was die meisten Touristen kennen. Wir haben einen Tag dort verbracht, bevor es weiterging. Interessant, aber nicht das, wofür man die langen Flüge auf sich nimmt.
Wie die Einreise funktioniert
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger brauchen für bis zu 30 Tage kein Visum, es wird bei Ankunft kostenlos erteilt. Reisepass, Rückflugticket und ein Nachweis ausreichender finanzieller Mittel reichen aus. Wichtig: Seit einigen Jahren ist eine elektronische Einreiseerklärung vor dem Abflug verpflichtend. Das klingt komplizierter als es ist, dauert online keine zehn Minuten.
Was ein Urlaub hier wirklich kostet
Teuer, das stimmt. Alles muss per Boot oder Flugzeug auf die Inseln gebracht werden, das schlägt sich im Preis nieder. Hinzu kommen Transferkosten, die je nach Atoll erheblich sein können. Beim Canareef zum Beispiel, das im südlichsten Atoll liegt, kommt man per Inlandsflug nach Gan und dann per Speedboot zum Resort. Das klingt aufwendig, ist aber gut organisiert und gehört schlicht dazu.
Wer Allinklusive bucht, spart sich böse Überraschungen bei der Abrechnung. Getränkepreise auf Malediven-Resorts können sich sonst summieren.
Die beste Reisezeit
November bis April gilt als Hauptsaison: weniger Regen, mehr Sonne, höhere Preise. Mai bis Oktober ist die Monsunzeit, aber deutlich günstiger und trotzdem oft sonniger als man denkt. Für das Addu-Atoll, wo das Canareef liegt, gelten leicht andere Muster als weiter nördlich – das Atoll liegt als einziges der Malediven südlich des Äquators.
In den folgenden Beiträgen nehmen wir euch mit auf unsere Reise ins Canareef Resort und zeigen euch, was dieses Resort von anderen unterscheidet, wie ihr anreist, was euch erwartet und ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Spoiler: Er lohnt sich.

