Essen im Canareef Resort

Essen ist auf einem Inselresort ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient als oft gedacht. Man kommt nicht eben mal in ein Restaurant nebenan, wenn das Buffet nicht passt. Deshalb lohnt es sich, vorher zu wissen, was das Canareef kulinarisch bietet.

Das Hauptrestaurant Kilhi

Das Restaurant Kilhi serviert einen kulinarischen Mix aus französischer und maledivischer Küche mit Akzenten aus Sri Lanka, im Buffet-Format für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Gäste beschreiben das Angebot als reichhaltig und gut, mit einer breiten Auswahl, die auch Vegetarier und verschiedene Ernährungsweisen abdeckt. Für ein privates Candle-Light-Dinner lässt sich eine der vier privaten Lounges buchen.

Was man wissen sollte: Es ist ein klassisches Resort-Buffet. Bedeutet nicht Fine Dining auf Sterne-Niveau, aber solide, abwechslungsreich und in der Regel frisch. Gerade die Kombination aus internationalen Klassikern und lokalen Gerichten sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird. Wer offen ist, kann hier auch mal Dinge probieren, die man sonst nicht bestellt hätte.

Frühstück ist eher international geprägt, mit Eierspeisen, Obst, Brot und warmen Gerichten. Abends wird es dann deutlich abwechslungsreicher, oft mit wechselnden Themenabenden.

Dhoni Bar und Meeraa

Das Dhoni Seafood & Bar serviert frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte sowie Cocktails. Asiatisch inspirierte Küche findet sich im Meeraa. Dazu kommen eine Strandbar für Snacks und Drinks und eine weitere Bar für À-la-Carte-Gerichte.

Gerade das Dhoni ist eine gute Alternative zum Buffet, wenn man mal etwas ruhiger und persönlicher essen möchte. Frischer Fisch direkt am Wasser hat auf den Malediven einfach eine andere Qualität. Das Meeraa bringt etwas Abwechslung rein, vor allem wenn man Lust auf asiatische Küche hat.

Die Bars sind tagsüber ein wichtiger Bestandteil. Kleine Snacks, kalte Getränke, ein Kaffee zwischendurch – das macht den Unterschied, wenn man nicht immer zurück ins Hauptrestaurant möchte.

All-inclusive oder Halbpension?

Das Resort bietet verschiedene Verpflegungsoptionen an. All-inclusive schließt Getränke ein, was auf den Malediven schnell einen erheblichen Kostenvorteil bringt. Halbpension mit Frühstück und Abendessen reicht laut Gästebewertungen für die meisten Urlauber aus. Wer tagsüber viel unterwegs ist, spart sich das Mittagessen im Resort problemlos.

Hier kommt es stark auf den eigenen Reisestil an. Getränke sind auf den Malediven generell teuer, vor allem Alkohol. Wer gerne Cocktails trinkt oder regelmäßig Softdrinks bestellt, fährt mit All-inclusive oft besser, auch wenn der Preis auf den ersten Blick höher wirkt.

Wer dagegen eher wenig trinkt, viel unterwegs ist oder bewusst spart, kommt mit Halbpension gut zurecht. Mittagessen kann man flexibel gestalten oder einfach mal ausfallen lassen.

Preise und Realität auf den Malediven

Ein Punkt, den man nicht unterschätzen sollte: Einzelne Mahlzeiten und Getränke können schnell ins Geld gehen. Ein Cocktail, ein Snack oder ein zusätzliches Gericht summieren sich über mehrere Tage deutlich.

Das ist kein spezielles Canareef-Thema, sondern typisch für die Malediven. Alles muss importiert werden, und das merkt man am Ende auf der Rechnung. Wer das vorher einplant, erlebt vor Ort keine bösen Überraschungen.

Unser Eindruck vom Essen

Das Essen im Canareef ist gut, aber nicht der Hauptgrund, warum man hierherkommt. Es ergänzt den Aufenthalt, steht aber nicht im Mittelpunkt. Genau das macht es angenehm. Kein übertriebener Luxus, kein Zwang, jeden Abend etwas Besonderes erleben zu müssen.

Man findet immer etwas, das passt, und hat gleichzeitig genug Auswahl, um nicht jeden Tag dasselbe zu essen. Wer kulinarisch extrem hohe Ansprüche hat, sollte das realistisch einordnen. Wer entspannt genießen möchte, wird hier zufrieden sein.

Unterm Strich gilt: Das Canareef liefert genau das, was man für einen entspannten Malediven-Urlaub braucht – gutes Essen, ausreichend Auswahl und genug Möglichkeiten, auch mal etwas anderes auszuprobieren.